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Perlenweben
Submitted by Bastelfrau on Fr, 02/06/2009 - 09:24
Zum Perlenweben benutzt man einen besonderen Perlwebstuhl.

Abb. 49. Perlenwebstuhl
Doch kann man auch dazu den Flechtrahmen verwenden, wenn man ihn ganz dicht bespannt (Abb. 17). Oder aber man richtet sich eine Zigarrenkiste her. Der Deckel wird entfernt, in die Kanten der Schmalseiten werden mit einer feinen Säge dicht nebeneinander kleine Einschnitte gesägt. Dann werden die Kettfäden gespannt, und zwar immer einer mehr, als Perlen in einer Reihe liegen sollen. Als Kettgarn wird ein festes Garn, als Schuss ein feiner, aber fester Zwirnsfaden verwandt. Die Stärke des Zwirnsfadens richtet sich nach der Größe der Perlen. Es muss so fein sein, dass er doppelt genommen durch das Perlöhr durchgezogen werden kann. Mit dem Schussfaden wird nun zunächst ein Anschlag gewebt, dann werden die Perlen der ersten Reihe auf die Nadel genommen und von unten zwischen die Kettfäden geschoben (Abb. 50a),

Abb. 50. Perlenweben
Der Schussfaden wandert um den Randkettfaden herum und über den Kettfäden durch die Perlen hindurch zurück (Abb. 50b). Die Perlen der nächsten Reihe werden nun aufgenommen, wieder von unten zwischen die Ketten geschoben usw. So entstehen Perlbänder oder auch breitere Perlstreifen zu Taschen und Untersetzern.


Abb. 51. Gewebte Perlenbänder
Abb. 49. Perlenwebstuhl
Doch kann man auch dazu den Flechtrahmen verwenden, wenn man ihn ganz dicht bespannt (Abb. 17). Oder aber man richtet sich eine Zigarrenkiste her. Der Deckel wird entfernt, in die Kanten der Schmalseiten werden mit einer feinen Säge dicht nebeneinander kleine Einschnitte gesägt. Dann werden die Kettfäden gespannt, und zwar immer einer mehr, als Perlen in einer Reihe liegen sollen. Als Kettgarn wird ein festes Garn, als Schuss ein feiner, aber fester Zwirnsfaden verwandt. Die Stärke des Zwirnsfadens richtet sich nach der Größe der Perlen. Es muss so fein sein, dass er doppelt genommen durch das Perlöhr durchgezogen werden kann. Mit dem Schussfaden wird nun zunächst ein Anschlag gewebt, dann werden die Perlen der ersten Reihe auf die Nadel genommen und von unten zwischen die Kettfäden geschoben (Abb. 50a),
Abb. 50. Perlenweben
Der Schussfaden wandert um den Randkettfaden herum und über den Kettfäden durch die Perlen hindurch zurück (Abb. 50b). Die Perlen der nächsten Reihe werden nun aufgenommen, wieder von unten zwischen die Ketten geschoben usw. So entstehen Perlbänder oder auch breitere Perlstreifen zu Taschen und Untersetzern.
Abb. 51. Gewebte Perlenbänder
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