Kreuzstich




Wir schätzen ihn als alten, dekorativen Schmuckstich. Seine Schönheit kommt nur dann zu voller Geltung, wenn er nach der ihm eigenen Gesetzmäßigkeit ausgeführt wird, d.h.:

1. Der Kreuzstich wird fadengebunden genäht.
2. Er verlangt quadratische Grundfläche, also gleiche Fadenzahl in Höhe und Breite.
3. Sein Unterstich verläuft auf dem ganzen Gegenstand von links unten nach rechts oben, sein Ober- oder Deckstich stets von links oben nach rechts unten.
Die Arbeit darf nicht um 90°, sondern muss um 180° gedreht werden, um die Stichrichtung auf dem ganzen Gegenstand beizubehalten.
4. Die Kreuzstichreihe "wächst" von rechts nach links.



Einige Kreuzstichbörtchen

Kreuzstichbörtchen sprechen besonders an, wenn die bestickten Formen zusammenhängend sind und sich von der unbestickten Fläche klar abheben. Dadurch entstehen deutliche Kontraste.



Breite Kreuzstichborte



Bei einer breiten Kreuzstichborte ist es günstiger, in sekrechten Reihen auf- und abwärtsgehend halbe Kreuzstiche zu arbeiten

Die Ecke wird diagonal gearbeitet, wie oben gezeigt.



Figürliche Kreuzstickerei

Bei Gestaltung von Figuren ist es vorteilhaft, die Zeichnung mit einfachen Strichen auf Quadratpapier auszuprobieren. Die von den Zeichenstrichen berührten Quadrätchen werden jeweils mit Kreuzchen ausgefüllt. Je einfacher die Formen, desto origineller erscheinen die Figuren. Symmetrische Figuren lassen sich mit dem Spiegel leicht erarbeiten.