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Hexenstich
Submitted by Bastelfrau on Mi, 02/25/2009 - 11:14
Der Hexenstich ist ein sehr bewegter und vielseitig verwendbarer Zierstich. Er läßt sich auf viele Arten abwandeln.
Arbeitsrichtung: von links nach rechts.
1. Ein Schrägstich von unten nach oben, wobei die Fadenschlinge unten liegt. Die Schräglage und die Zahl der aufgefassten Gewebefäden können beliebig gewählt werden.
2. Der Schrägstich nach unten wird genau gegengleich gearbeitet, wobei die Fadenschlinge oben liegt.
Um der Hexenstichreihe einen sauberen Anfang und ein exaktes Ende zu geben, ist es ratsam, den Anfangs- und Schlussstich zu verkürzen, wie man es aus der zweiten Abbildung ersehen kann. Es entstehen dabei kleine Kreuzstiche.
Bei der dritten Arbeitsprobe (rechts oben) sieht man, dass die Hexenstichreihe auch so angefangen werden kann, dass der erste Schrägstich von oben nach unten liegt.
Die untere Probe zeigt, wie der Hexenstich leicht über die Ecke genäht werden kann. Ein Beispiel, wie die Verflechtung des Eckstiches auf verschiedene Arten möglich ist.

Hexenstiche verschieden gearbeitet
Je nachdem man die Stiche verschieden eng und verschieden hochstellt, erhält man jedesmal eine Hexenstichreihe mit völlig neuem Ausdruck.

Einige Hexenstichabwandlungen (a-c)

1. Reihe: Hier ist ein weitgestellter Hexenstich in zwei Arbeitsgängen ausgeführt, wobei die zweite Reihe teilweise durch die erste durchgestopft werden muss.

2. Reihe: Hier sind die Gewebefäden senkrecht bzw. schräg anstatt waagerecht aufgefasst.

3. Reihe: Zwei Hexenstichreihen sind durch Ineinanderflechten verbunden.

a) Tropfenstich
1. Normal abgenähter Hexenstich, dessen Ein- und Ausstechpunkte sich berühren.
2. Nun werden die einzelnen "Tropfen" von oben nach unten eingearbeitet, wie man es aus der Zeichnung ersehen kann.

b) Rosettenflechtstich
Erster und zweiter Arbeitsgang: Hexenstich in zwei Arbeitsgängen genäht.
Dritter Arbeitsgang: Einflechten der oberen Rosette
Vierter Arbeitsgang: Einflechten der unteren Rosette


c) Orientalischer Flechtstich
Ein sehr interessanter, schöner Stich für diejenigen, die Freude an kunstvoller Handarbeit haben.
Vier Arbeitsgänge

1. Hexenstich, breitgezogen genäht. Der Aufwärtsstich wird durchgestopft.

2. Zwei Hexenstichreihen werden ineinandergearbeitet (durchgestopft).

3. Nun folgen zwei Flechtreihen, von denen die obere von links nach rechts und die untere von rechts nach links gezogen wird.

Arbeitsrichtung: von links nach rechts.
1. Ein Schrägstich von unten nach oben, wobei die Fadenschlinge unten liegt. Die Schräglage und die Zahl der aufgefassten Gewebefäden können beliebig gewählt werden.
2. Der Schrägstich nach unten wird genau gegengleich gearbeitet, wobei die Fadenschlinge oben liegt.
Um der Hexenstichreihe einen sauberen Anfang und ein exaktes Ende zu geben, ist es ratsam, den Anfangs- und Schlussstich zu verkürzen, wie man es aus der zweiten Abbildung ersehen kann. Es entstehen dabei kleine Kreuzstiche.
Bei der dritten Arbeitsprobe (rechts oben) sieht man, dass die Hexenstichreihe auch so angefangen werden kann, dass der erste Schrägstich von oben nach unten liegt.
Die untere Probe zeigt, wie der Hexenstich leicht über die Ecke genäht werden kann. Ein Beispiel, wie die Verflechtung des Eckstiches auf verschiedene Arten möglich ist.
Hexenstiche verschieden gearbeitet
Je nachdem man die Stiche verschieden eng und verschieden hochstellt, erhält man jedesmal eine Hexenstichreihe mit völlig neuem Ausdruck.
Einige Hexenstichabwandlungen (a-c)
1. Reihe: Hier ist ein weitgestellter Hexenstich in zwei Arbeitsgängen ausgeführt, wobei die zweite Reihe teilweise durch die erste durchgestopft werden muss.
2. Reihe: Hier sind die Gewebefäden senkrecht bzw. schräg anstatt waagerecht aufgefasst.
3. Reihe: Zwei Hexenstichreihen sind durch Ineinanderflechten verbunden.
a) Tropfenstich
1. Normal abgenähter Hexenstich, dessen Ein- und Ausstechpunkte sich berühren.
2. Nun werden die einzelnen "Tropfen" von oben nach unten eingearbeitet, wie man es aus der Zeichnung ersehen kann.
b) Rosettenflechtstich
Erster und zweiter Arbeitsgang: Hexenstich in zwei Arbeitsgängen genäht.
Dritter Arbeitsgang: Einflechten der oberen Rosette
Vierter Arbeitsgang: Einflechten der unteren Rosette
c) Orientalischer Flechtstich
Ein sehr interessanter, schöner Stich für diejenigen, die Freude an kunstvoller Handarbeit haben.
Vier Arbeitsgänge
1. Hexenstich, breitgezogen genäht. Der Aufwärtsstich wird durchgestopft.
2. Zwei Hexenstichreihen werden ineinandergearbeitet (durchgestopft).
3. Nun folgen zwei Flechtreihen, von denen die obere von links nach rechts und die untere von rechts nach links gezogen wird.
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