Blütenstich




Luftmaschen-Anschlag: aus der drittletzten und den beiden folgenden Luftmaschen zieht man wie beim tunesischen Stich je eine Schlinge, welche möglichst hoch gezogen werden.



Nun legt man den Faden um die Nadel und zieht denselben durch alle auf der Nadel liegenden Maschen, hierauf folgt noch 1 Lftm. Aus den 3 nächsten Lftm. der Anschlagreihe zieht man ebenfalls je 1 Schlinge, mascht diese mit einem Umschlag ab und häkelt eine Luftmasche hinzu. In dieser Weise arbeitet man die Reihe hindurch. Es wird nur in Hinreihen gearbeitet, man bricht also den Faden ab und beginnt wieder vorne. Man beginnt mit etwa 3 Luftmaschen oder zieht am Rande eine Schlinge hoch. Nun bildet man die drei zusammengemaschten Schlingen in folgender Weise: Die erste Schlinge zieht man rechts der unteren Gruppe, die zweite aus der Mitte (man greift hier die Masche, welche die Schl, zusammenhält), die 3. links der Gruppe. Man sticht für die 3. Schlinge v o r dem letzten Faden der unteren Gruppe ein. Auch hier werden die 3 Schlingen nach einem Umschlag abgemascht und Schließen je mit einer Luftmasche ab.

Zwischen je einer Schlingengruppe entsteht ein senkrecht einzelnstehender Faden — derselbe trennt die Schlingengruppen, und man sticht bei der 1. und 3. Schlinge je links und rechts von dem betreffenden Faden ein. Man greift beim Einstechen stets die ganzen an der Oberfläche liegenden Luftmaschen auf die Nadel, also nicht nur 1 Glied derselben.



Die erste Reihe glatt tunesisch. Bei der 2. Reihe, d. h. bei der Abschürzreihe werden die Reliefmaschen gebildet. Man häkelt zwischen je 4 abgeschürzten Maschen 4 Luftmaschen, schlägt den Arbeitsfaden um und zieht ihn durch die letzte Luftmasche und nächste Schlinge.

Die folgende Reihe ist glatt, dabei schiebt man die Luftmasche auf die Vorderseite. Bei der nächsten Reihe arbeitet man die Reliefmaschen versetzt.