Sticken

Stickstiche, Anleitungen und mehr

Billiger Ersatz für Smyrnastickerei

Wer schon ein Smyrnakissen oder Schemel gestickt, hat, weiß, wie teuer eine solche Arbeit zu stehen kommt.

Knöpfe besticken

Mit Knöpfen wird in erster Linie ein brauchbarer Verschluss hergestellt.

Handarbeiten (Sticken) entwerfen

Wenn man eine Handarbeit anfertigen will, so tauchen einige grundsätzliche Fragen auf:

Wie groß mache ich meinen Gegenstand?
Welche Stoff- und Garnfarbe wähle ich dafür?
An welchen Stellen bringe ich die Stickerei an?
Wie verwahre ich die Kanten schön und haltbar?

Saumbefestigung

Handgearbeitete Zierstiche und maschinengesteppte Säume passen nicht zusammen. Deshalb werden Säume sowohl mit einem "halben" Hohlsaum, als auch mit verschiedenen Zierstichen befestigt.

Neuanfang und Vernähen von Zierstichen

Der Neuanfang und das Vernähen bei Zierstichen sind so wichtig, wie die Stiche selbst.

Beispiele für Borten und Füllmuster

Zwei Borten bei denen die Fadengassen mit verschiedenartigen, aber gut zusammenpassenden Zierstichen benäht sind. Diese Borten können an Schönheit und Ausdruckskraft durch interessante Abwechlung im Farbspiel gewinnen.

Banddurchzug

Etwas für geschickte Hände und diejenigen, die gerne Neues ausprobieren möchten. Diese Technik ist besonders geeignet für Kinderkleidung. Banddurchzug ist einfach zu arbeiten. Mann kann dazu eine Sattlernadel oder eine breite Sicherheitsnadel verwenden (siehe Abbildung)

Aufgenähte Zackenlitze

Die Zackenlitze, die es in verschiedenen Breiten zu kaufen gibt, kann mit beliebigen Zierstichen sehr reizvoll aufgenäht werden.

Durchzug

Durchzug - eine Technik ohne Nähnadel

Hohlsaum

Der Hohlsaumstich kann auf verschiedene Arten gearbeitet werden. Die Abbildung zeigt die einfachste Ausführung. Wird der Hohlsaumstich in der Farbe des Stoffes genäht, erscheint er nicht als Zierstich im üblichen Sinne, sondern hat nur die Fadenbüschelchen zu bilden und festzuhalten. Erst andersfarbiges und dickeres Nähmaterial läßt auch ihn zum Zierstich werden.

Knötchenstich

Arbeitsrichtung: von oben nach unten in drei Arbeitsstufen.

Waffelstich

Der Waffelstich ist ein Zierstich, der sich verhältnismäßig rasch und sehr leicht arbeiten läßt. Seinen Namen verdient er allerdings erst, wenn mindestens zwei oder auch mehr Reihen aneinander gesetzt sind. Die Arbeitsrichtung läuft von rechts nach links, gleiche Fadenzahl in Höhe und Breite.

Kreuzstich

Wir schätzen ihn als alten, dekorativen Schmuckstich. Seine Schönheit kommt nur dann zu voller Geltung, wenn er nach der ihm eigenen Gesetzmäßigkeit ausgeführt wird, d.h.:

Maschenstich (Zickzackstich)

Der Maschenstich läßt sich schnell und leicht nähen und ist verschieden anwendbar. Die  Arbeitsrichtung verläuft von rechts nach links. Der fertige Stich bildet ein V, bei dem die untere Spitze Ausgangspunkt ist und genau in der Mitte stehen muss. Dies bedingt, dass die aufgefasste Fadenzahl eine gerade ist, damit die Nadel immer in eine Lücke stechen kann.

Schlingenstich oder Festonstich

Die Aneinanderreihung der Schlingen macht diesen Stich besonders geeignet für Randverwahrungen. Die Technik ist sehr einfach. Die Arbeitsrichtung geht von links nach rechts.

Kästchenstich

Der Stich ist wirkungsvoll und läßt sich leicht arbeiten. Die Arbeitsrichtung geht: von rechts nach links. In senkrechter und waagerechter Richtung wird dieselbe Anzahl von Fäden gefasst.

Hexenstich

Der Hexenstich ist ein sehr bewegter und vielseitig verwendbarer Zierstich. Er läßt sich auf viele Arten abwandeln.

Spannstich

Der Spannstich, auch Plattstich oder Flachstich genannt, kann als Zierstich, fadengebunden oder frei genäht werden. Der Spannstich eignet sich sehr gut als Verbindungsstich für Zierstichreihen.

Kettstich

Der Kettstich ist wieder ein Zierstich, der frei oder fadengebunden genäht werden kann.

Steppstich

Der Steppstich hat zwar weniger Ausdruckskraft als viele andere Zierstiche, aber er ist uns zu exakter Linienführung unentbehrlich. Die Steppstiche legen sich im Gegensatz zum Stielstich in gerader Richtung hintereinander.

Arbeitsrichtung: von rechts nach links
Arbeitsweise: Die Nadel sticht um Stichlänge zurück nach unten und kommt zwei Stichlängen weiter vorn wieder heraus.

Stielstich

Das besondere beim einfachen Stielstich ist die leichte Schräglage der Stiche, die sich durch die Arbeitsweise ergibt. Gearbeitet wird der Stielstich am besten von unten nach oben.
Der Rückstich sollte halb so lang sein, wie der Stich auf der Vorderseite, so dass sich also auf der Rückseite aneinandergereihte Steppstiche ergeben. Wenn die Stiche auf der Rückseite nicht aneinanderstoßen, entsteht keine gute Wirkung (siehe in der Abbildung rechts)

Eckbildung beim Borten sticken

Manche Stiche lassen sich nicht oder nur schwer über die Ecke nähen. Für andere kann man einen Spiegel verwenden.  Hier werden verschiedene Möglichkeiten gezeigt, wie man diese Aufgabe lösen kann.

Vorstich

Beim Vorstich handelt es sich um einen ganz einfachen Zierstich, bei dem sich durch Abwechslung in Stichlänge und Anordnung viele Möglichkeiten ergeben.
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