Knüpfen

Knüpfen und Flechten

Posamentenknüpferei

Die Posamentknüpfarbeit stellt ein Spezialgebiet in der Knüpfkunst dar.

Franse mit Schuppenmuster

Die Franse kann mit feinem und starkem Knüpffaden gearbeitet werden. In kräftiger Ausführung gibt das Muster eine hübsche Verzierung von Stores, Behängen u. dgl. Am besten geeignet ist DMC-Knüpfgarn Nr. 10.

Franse mit Muster aus Rippenblättchen, Langetten- und Kettenmuschen

Diese Franse wird in zwei Farben geknüpft. Nach der Abbildung läßt sich das Muster leicht nacharbeiten.

Zwei Längsborten

Diese beiden Vorlagen lassen sich leicht nachknüpfen. Jedoch sei bemerkt, dass an der ersten Vorlage die Zwischenräume der Anschlag-Querrippe durch Umnähen des Einlagefadens zu füllen sind.

Vier Borten

Die folgenden Muster lassen sich durch Wiederholung der Musterfiguren leicht zur Franse erweitern.

Makramee

Die Makrameeknüpfarbeit oder das Knüpfen mit Rippenknoten

Franse mit Rundknoten und Josephinenknoten

Das Muster zeigt in reihenweise abwechselnder Anordnung Josephinen und Rundknoten, die je mit 16 Fäden auszuführen sind.

Franse mit Flachdoppelknoten und abgebundenen Büscheln.

An Material für diese geknüpfte Franse benötigt man Leinenzwirn Nr. 20 und feine Kordonnetseide.

Franse mit armenischem oder türkischen Knüpfknoten

Aus den Balkanländern und dem Orient stammende Knüpfarbeiten sind häufig in der einfachen, soliden Knotenbildung, dem sogenannten "armenischen Knüpfkoten" hergestellt.

Franse mit Ecke

Fast jedes Muster von Fransen und Borten läßt sich zur Ecke bilden, wenn man mit Geschick, die für die Ecke am besten geeignete Figur herausfindet.

Zweifarbiges Börtchen mit Fadenanschlag

Diese Borte eignet sich hervorragend für Besätze. Statt Schnur kann auch Kordonnetseide oder Perlgarn als Knüpffaden dienen.

Börtchen in zweifarbiger Knüpfarbeit

Dieses Börtchen wird mit einfach Knoten und Rippenknoten hergestellt.

Zweifarbige Borte in Knüpfarbeit

Diese Borte wird mit Schlingknoten und Flachdoppelknoten hergestellt.

Franse in Flechtarbeit

Für diese Franse werden die Fäden kreuz und quer in diagonaler Richtung verflochten.

Geknüpfte Quaste

Beim Knüpfen dieser Quaste wird der Ringansatz gleich mitgeknüpft.

Quasten

Zum Anschluss an die Erklärung der verschiedenen Knotenbildungen reihen wir das "Abbinden" an.

Abkürzungen beim Knüpfen

Bei den verschiedenen Anleitungen für Knüpfarbeiten werden immer wieder folgende Abkürzungen verwendet:

Josephinenknoten

Schwieriger in seiner Herstellung ist der Isabellaknoten oder Josephinenknoten, der auch Schleifenknoten genannt wird.

Erbsknoten

Die Knotenmusche, auch Erbsknoten genannt, wird aus untereinander geschürzten Flachdoppelknoten gebildet.

Kreuzknoten

Der einfache Kreuzknoten, Abbildung unten, wird aus zwei untereinander geknüpften Flachknoten gebildet, dann hat man die Arbeitsfäden wie in der Abbildung gezeigt, zu drehen und festzuziehen.

Zopfknoten und Wellenknoten

Den Zopfknoten bilden untereinander geknüpfte Flachknoten

Die Knüpf-Flechtarbeit

Wir beginnen mit der Ausführung der einfachen Knotenbildung, dem gewöhnlichen Flachknoten, auch halber Flachdoppelknoten genannt.

 

Kettenknoten

Der Kettenknoten wird auch Schlingenknoten oder Langettenknoten genannt.

Anlage oder Anschlag

Knüpft man nicht mit den Gewebefäden des mit einer Franse zu verzierenden Gegenstandes oder mit den losen Fäden des Fransenstoffes, so hat man die Knüpffäden anzulegen.

Die Knüpfarbeit

Die Knüpfarbeit zählt zu den ältesten Handarbeitstechniken.

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