Das Muster zeigt in reihenweise abwechselnder Anordnung Josephinen und Rundknoten, die je mit 16 Fäden auszuführen sind.
An Material für diese geknüpfte Franse benötigt man Leinenzwirn Nr. 20 und feine Kordonnetseide.
Aus den Balkanländern und dem Orient stammende Knüpfarbeiten sind häufig in der einfachen, soliden Knotenbildung, dem sogenannten "armenischen Knüpfkoten" hergestellt.
Tischtücher und Servietten werden häufig mit einem Fransenabschluss verziert, wobei man die Franse mit den Gewebefäden herstellt.
Fast jedes Muster von Fransen und Borten läßt sich zur Ecke bilden, wenn man mit Geschick, die für die Ecke am besten geeignete Figur herausfindet.
Diese Borte eignet sich hervorragend für Besätze. Statt Schnur kann auch Kordonnetseide oder Perlgarn als Knüpffaden dienen.
Dieses Börtchen wird mit einfach Knoten und Rippenknoten hergestellt.
Diese Borte wird mit Schlingknoten und Flachdoppelknoten hergestellt.
Für diese Franse werden die Fäden kreuz und quer in diagonaler Richtung verflochten.
Beim Knüpfen dieser Quaste wird der Ringansatz gleich mitgeknüpft.
Zum Anschluss an die Erklärung der verschiedenen Knotenbildungen reihen wir das "Abbinden" an.
Schwieriger in seiner Herstellung ist der Isabellaknoten oder Josephinenknoten, der auch Schleifenknoten genannt wird.
Besonders reizvoll wirken Knüpfarbeiten, wenn man sie mit geknüpften Pikots verziert.
Die Knotenmusche, auch Erbsknoten genannt, wird aus untereinander geschürzten Flachdoppelknoten gebildet.
Der einfache Kreuzknoten, Abbildung unten, wird aus zwei untereinander geknüpften Flachknoten gebildet, dann hat man die Arbeitsfäden wie in der Abbildung gezeigt, zu drehen und festzuziehen.
Den Zopfknoten bilden untereinander geknüpfte Flachknoten
Wir beginnen mit der Ausführung der einfachen Knotenbildung, dem gewöhnlichen Flachknoten, auch halber Flachdoppelknoten genannt.
Der Kettenknoten wird auch Schlingenknoten oder Langettenknoten genannt.