Makramee




Die Makrameeknüpfarbeit oder das Knüpfen mit Rippenknoten

Mit dem Makramee- oder Rippenkonten lassen sich reichere Musterwirkungen erzielen als mit den bisher erklärten Knotenarten. Durch die vielseitige Verwendbarkeit des Rippenknotens in Verbindung mit anderen Knotenarten können stets neue Muster und Figuren entstehen, die zum künstlerischen Schaffen anregen. Infolgedessen wird die Makrameeknüpfarbeit besonders gern gepflegt.

Die Bildung des Rippenknotens ist sehr einfach, jedoch will die Handbewegung geübt sein, damit die Glieder des Knotens gleichmäßig wirken. Als Regel gilt: Der Einlagefaden muss mit einer Hand straff gehalten werden, während die andere die Verschlingung des Knüpffadens ausführt.

Zum Erlernen der Technik eignet sich kräftiges, anspruchsloses Material, sogenanntes Knüpfgarn. Zum Unterschied von den bekannten Arten der Knüpfknoten werden in der Makrameeknüpfarbeit die Knoten fast ausnahmslos nur mit zwei Fäden gearbeitet. Ein Knüpffaden umschürzt den anderen, aber häufig dient der gleiche Einlagefaden für eine ganze Reihe verschiedener Knüpffäden.

In den Erklärungen sind alle bereits bekannten Knotenarten ausgeschaltet und nur neue Knotenbildungen werden eingehend behandelt. Auch auf eingehende Beschreibungen einzelner Muster können wir verzichten, da die bildlichen Darstellungen und erläuternden Unterschriften etwaige Schwierigkeiten überwinden helfen.

Durch dieses System wollen wir den Lernenden zur rascheren Selbständigkeit verhelfen und wir hoffen, dass Geduld und Ausdauer sie bei der Erlernung der mühevollen Arbeit unterstützen werden. Der Erfolg macht sich nach einiger Übung bemerkbar.