Bastelfrau | Linkverzeichnis Basteln und Handarbeiten | Creativ mit Papier | Scrapbooking | Mein Computer und ich | Gifts in a Jar | Handarbeitslexikon | Basteln mit Motivlochern | Interessantes von damals
Quasten
Zum Anschluss an die Erklärung der verschiedenen Knotenbildungen reihen wir das "Abbinden" an. Dieses dient nicht nur zur Befestigung der Fransenbüschel nach vollendeter Knüpfarbeit, sondern auch als Musterfigur zwischen Knoten und als Ersatz von Knoten.
Das Bild zeigt das Abbinden mit farbigem Faden und die Sicherung des Fadens mittels Durchstechens mit der Nadel zwischen dem Fransenbüschel.
Am Anfang wird das erste Fadenende nach oben gelegt, dann umwickelt man den Büschel, von unten nach oben, und befestigt das zweite Fadenende, wie in der Abbildung ersichtlich ist.
Einfacher wird das Abbinden durch Sicherung des zweiten Fadenendes mittels einer angelegten Fadenschlinge.

Man legt eine Schlinge aus kräftigem Knüpffaden oder gewachstem Faden gleichzeitig mit dem Abbindefaden so an, dass die Schlinge und das erste Fadenende des Abbindefadens unten liegen. Dann umwickelt man den Büschel von oben nach unten, schiebt zuletzt das zweite Fadenende durch die Schlinge und zieht mittels der Endfäden der Schlinge das Fadenende nach oben. Nach dieser Sicherung werden die losen Fadenenden abgeschnitten.
Fadenanlage für eine verstärkte Quaste. Zwischen zwei einfachen Knoten wird die Fadensträhne eingeschoben und durch Festziehen des unteren Knotens in der Lage gesichert.
Die Abbildung zeigt die Anlage der Quaste vom nächsten Bild, diese wird abgebunden. 
Dann befestigt man die losen Fransensträhnchen um die abgebundenen Fäden der Quaste.

Die nächsten beiden Abbildungen zeigen das Einschlingen der Strähne für eine verstärkte Fransenquaste.
Die deutliche Darstellung machte eine eingehende Erklärung überflüssig, es sei nur noch darauf hingewiesen, dass dieses Einlegen für besonders starke Fransen dient.

- Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben
