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Geknüpfte Quaste
Beim Knüpfen dieser Quaste wird der Ringansatz gleich mitgeknüpft.
Man schneidet zunächst vier je 40 cm lange Fäden zurecht, befestigt einen Faden an einem Ende als Einlagefaden auf dem Knüpfkissen und schürzt mit einem neuen Faden 16 bis 17 Anschlagknoten um den Einlagefaden. Am Anfang muss in 15 cm Länge das Fadenende frei bleiben. Die Ausführung des Anschlagknotens erklärt die nächste Abbildung.
Geschlossener Fadenanschlag zur Herstellung der Ringfigur zur Quaste. Ausführung des Anschlagknotens
Dann werden die übrigen Fäden als Doppelfaden gelegt und auf dem Knüpfkissen durch eine Stecknadel in der Mitte befestigt. Man knüpft mit den rechts liegenden zwei Fadenenden einen Schlingknoten um die links befindlichen Doppelfäden und wiederholt den Schlingknoten mit den links liegenden Doppelfäden um die rechten Doppelfäden.
Pikotanschlag. Gebildet durch versetzte Schlingknoten (Langettenknoten) oder Kettenknoten.
Nun steckt man die um den Einlagefaden geschürzte Knotenreihe über dem Pikotanschlag fest und bildet mit den nach innen liegenden Enden des Einlagefadens einen Flachdoppelknoten um die Fäden des Pikotanschlags.
Das Befestigen der geknüpften Ringfigur um den Pikotanschlag mittels Flachdoppelknotens (Jagdtaschenknoten)
Dann teilt man die Fäden in zwei gleiche Büschel und schürzt mit den recht liegenden Doppelfäden des ersten Büschels einen Schlingknoten um die äußeren Doppelfäden.

Ausführung des Erbsknotens (Knotenmusche) zur Herstellung der Quaste.
In entgegengesetzter Anordnung wiederholt man die Ausführung des gleichen Knotens mit den äußeren Fäden des linken Büschels.
Nun schürzt man mit den mittleren vier Fäden fünf Flachdoppelknoten untereinander, nämlich je mit den äußeren Fäden die Flachdoppelknoten bildend.
Für den Erbsknoten werden die losen mittleren Fadenenden nach oben geschlagen und durch das mittlere Loch am Ansatz der Knotenreihe von oben nach unten durchgezogen, siehe auch Anleitung Erbsknoten.
Dann schürzt man mit den äußeren losen Fäden unmittelbar unter der Musche einen Flachdoppelknoten, um die Musche in ihrer Lage zu sichern.
Nun teilt man den mittleren Büschel in zwei gleiche Teile und schürzt mit den linken Doppelfäden einen Schlingenknoten um den linken äußeren Büschel und in entgegengesetzter Anordnung mit den rechten Doppelfäden einen Schlingenknoten um den rechts liegenden äußeren Büschel.
Nun bildet man je mit den zwei äußeren Fäden vier gleichmäßig versetzte Schingknoten untereinander. Mit den mittleren vier losen Fäden werden drei Flachdoppelknoten untereinander geknüpft, wobei die äußeren Fäden die Knotenschlingen bilden.
Zuletzt bindet ein Flachdoppelknoten (mit den äußeren Büschel um die mittleren Fäden geschürzt) die Fäden zusammen. Um den Flachdoppelknoten sind für die verstärkte Quaste sechs etwa 4 cm lange Doppelfäden einzuhängen, worauf man mit gleichem Arbeitsfaden die Quaste abbindet.
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