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Decke aus Vierecken zusammengestellt
Die Eigenart der schönen, außerordentlich wirkungsvollen Decke liegt darin, dass ihre 9 Vierecke aus Filetgrund bestehen, vom dem 5 Löcher 3 cm einnehmen, während die sie verbindenden Einsätze, sowie die bogige Spitze auf Filetnetz gearbeitet sind, vom dem 4 Löcher 1 cm messen.

Die Decke wird dann 1 m breit und ebenso lang. Man kann natürlich den Filetgrund auch in anderer Stärke arbeiten, doch ist immer der Unterschied zwischen dem groben Netz für die Vierecke und dem bedeutend feineren Netz für Einsatz und Spitze festzuhalten. Das Leinengarn ist für das grobe Netz auch bedeutend stärker genommen, zum einstopfen der stilvollen Muster dient feines Leinengarn. Man stickt sie nach den Vorlagen im Leinenstich.
Dagegen werden die Spitze sowohl als der Einsatz in einfachem Stopfstich durchgezogen. Die Muster dazu lassen sich sehr leicht sticken. Die Verbindung der einzelnen Teile untereinander ist mit überwendlichen Stichen auszuführen. Ist die Arbeit fertiggestellt, so ist sie anzufeuchten und aufzuspannen. Das Aufspannen geschieht am besten auf einem Teppich, den man mit einem Laken bedeckt. Man darf dazu nur rostfreie Stecknadeln verwenden.
Das Zählmuster befindet sich im Anhang. Dabei ist der Abschluss eines der Vierecke leider nicht sehr deutlich - ich hatte beim Einscannen Schwierigkeiten. Es handelt sich aber nur um die letzten Reihen, die auf der gegenüberliegenden Seite genauso gearbeitet werden. Der schlechte Scan dieser Reihen sollte also kein großes Hinternis darstellen.
| Anhang | Größe |
|---|---|
| vierecke.JPG | 493.42 KB |
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